13.2. nachdem die stadt mit "christbäumen" erhellt wurde, begann um 22:13 uhr das erste bombardement : 529 Luftminen und 1800 Spreng- und Brandbomben, mit insgesamt 900 Tonnen Gewicht. (britisch)
das schöne an der sprache ist
für den der sie zu deuten weiß
er ohne scharfsinn oder list
auch ohne aufwändigen fleiß
das gegenteil von dem kann lesen
was ursprünglich der sinn gewesen
das heilige evangelium des heutigen tages ist aufgeschrieben vom evangelisten Lukas, und es zeigt, dass auch zu biblischen zeiten nicht alles in geordneten bahnen verlief; dass sogar der sohn gottes, nur um egoistisch und selbstverliebt seine bedeutung zu demonstrieren, wahrhaft defätistische ansichten äußerte.
für mich ein schlagender beweis, dass sogar das buch der bücher wirklich sehr kritisch zu lesen und zu verstehen ist.
Lukas
kap. 10
vers 38 – 42
In jener Zeit
- kam Jesus in ein Dorf, und eine Frau namens Marta nahm ihn freundlich auf.
- Sie hatte eine Schwester, die Maria hieß. Maria setzte sich dem Herrn zu Füßen und hörte seinen Worten zu.
- Marta aber war ganz davon in Anspruch genommen, für ihn zu sorgen. Sie kam zu ihm und sagte: Herr, kümmert es dich nicht, dass meine Schwester die ganze Arbeit mir allein überlässt? Sag ihr doch, sie soll mir helfen!
- Der Herr antwortete: Marta, Marta, du machst dir viele Sorgen und Mühen.
- Aber nur eines ist notwendig. Maria hat das Bessere gewählt, das soll ihr nicht genommen werden.
es muss nicht immer die Bibel sein ...
fromme lehren und anleitung zu gottgefälligem tun vermittelt auch der Koran ...
Sure 4, 89
"Sie möchten gern, ihr wäret ungläubig, wie sie selbst ungläubig sind, damit ihr alle gleich wäret. Nehmt daher niemand von ihnen zu Freunden, solange sie nicht ihrerseits um Allahs willen auswandern! Und wenn sie sich abwenden und eurer Aufforderung zum Glauben kein Gehör schenken, dann greift sie und tötet sie, wo immer ihr sie findet, und nehmt euch niemand von ihnen zum Freund oder Helfer!"
hei wie der frost die nase beißt
dass aller rotz sofort vereist
und schneidend bläst der ostwind gar
im wonnemonat februar
im fahlen froste klirrt der bach
schenkt winterfreuden mannigfach
wenn sich dazu viel schnee gesellt
ist´s wunderschön auf gottes welt
mit allen fasern zieht es dich
ins freie land das winterlich
mit seiner schönheit dich berückt
leib und auch seele sind beglückt
voll trunkner wonne in ekstase
es läuft gewisslich nicht die nase
könn´ herrlich frierend wir genießen
was uns kein sommer kann erschließen
und nur ein weichlicher banause
bleibt mäklig greinend dann zu hause
mit den handelnden personen eingesperrt in einem bedrückend unheimlichen gefängnishof (dem königlichen palast in Mykene) – du fühlst dich geradewegs ins Dantische inferno versetzt - lässt dir die kamera keinen ausweg. du bist verdammt, den psychoterror, der von ihren leidenschaften getriebenen menschen am hof von Mykene, bis ans bittere ende mitzuleiden.
in abgrundtiefem hass auf die mutter Klytämnestra und ihren liebhaber Aegisth, die gemeinsam den vater Agamemmnon ermordeten, ist das einzige streben Elektras, mit hilfe ihres bruders Orest, blutrache zu üben.
Klytämnestra wird ruhelos umgetrieben von ihrem schlechtem gewissen und ihrer angst.
Chrysosthemis, Elektras schwester, leidet unter dieser unauflöslich tragischen situation, die letztendlich im mord an Klytämnestra und Aegisth kulminiert.
bis in die feinsten verästelungen der zutiefst gestörten psyche sezieren Hugo von Hofmannsthal (Libretto) und Richard Strauss das innenleben der gequälten kreaturen.
mit schauer und schaudern ist man - wie hypnotisiert - dieser archaischen tragödie ausgesetzt. man ist am ende zwar entrückt und nachdenklich, aber reich beschenkt mit emotionen.
(Salzburger Festspiele, 2010)
Elektra ............. Iréne Theorin
Klytämnestra .... Waltraud Meier
Chrysothemis ... Eva-Maria Westbroek
Aegisth ............. Robert Gambill
Orest ................ René Pape
Wiener Staatsopernchor
Wiener Philharmoniker
Dirigent Daniele Gatti
Regie Nikolaus Lehnhoff
ein klitzekleiner zusammenschnitt ...
bitte anschauen … es sind nur drei minuten …
man könnte es aber auch so sehen :
klytämnestra und aegisth
machten wirklich großen mist
als sie agamemmnon killten
ihre sexlust dadurch stillten
bei elektra und orest
weckte das sofort protest
einig sind sie sich geworden
dieses mistpaar zu ermorden
in der oper ist zu sehn
das ist wirklich dann geschehn
hingemordet waren beide
wahrlich keine augenweide
die moral von der geschicht´
nebenbuhler killt man nicht
auch nicht seinen ehemann
dass man endlos poppen kann
" Eine Frau lerne in der Stille mit aller Unterordnung. Einer Frau gestatte ich nicht, daß sie lehre, auch nicht, daß sie über den Mann Herr sei, sie sei still. "
wie wäre das sein auf dieser erde - so schreie ich verzfeifelt ins all - doch liebens- und lebenswert - wenn alle menschen die lehren der bibel beherzigen würden ...
"Wer Sünde zudeckt, der macht Freundschaft; wer aber die Sache aufrührt, der macht Freunde uneins."
wer die "CAUSA WULFF" also im licht der bibel betrachtet, der wird wohl zu werten wissen, wer hier der gutmensch ist ...
Exzellenz Wulff - oder die geifernde journaille ...