eine profunde erkenntnis ???
manchmal kommt es beim studium der liturgischen texte zu unerwarteten erkenntnissen ...
die heutige lesung aus der Apostelgeschichte 10, 34+35 diene hier als beispiel ...
"In jenen Tagen begann Petrus zu reden und sagte: Wahrhaftig jetzt begreife ich, dass Gott nicht auf die Person sieht,
sondern dass ihm in jedem Volk willkommen ist, wer ihn fürchtet und tut, was recht ist."
FÜRCHTEN sollst du diesen gott !!!

alle strafen die er uns schickt, und die uns ängstigen und die wir fürchten, dienen nur dazu, ihm willkommen zu sein, seine herrlichkeit dereinst erringen zu können ...
NUR DIE FURCHT ist der schlüssel für die unsterblichkeit ...
die heutige lesung aus der Apostelgeschichte 10, 34+35 diene hier als beispiel ...
"In jenen Tagen begann Petrus zu reden und sagte: Wahrhaftig jetzt begreife ich, dass Gott nicht auf die Person sieht,
sondern dass ihm in jedem Volk willkommen ist, wer ihn fürchtet und tut, was recht ist."
FÜRCHTEN sollst du diesen gott !!!

alle strafen die er uns schickt, und die uns ängstigen und die wir fürchten, dienen nur dazu, ihm willkommen zu sein, seine herrlichkeit dereinst erringen zu können ...
NUR DIE FURCHT ist der schlüssel für die unsterblichkeit ...
Bubi40 - 12. Jan, 10:16
pathologe - 12. Jan, 12:19
Ergo
ist Gott fürchterlich!
Bubi40 - 12. Jan, 12:41
"Der HERR hat Gefallen an denen, die ihn fürchten."
Psalm 147.11
also will er doch ganz offensichtlich fürchterlich sein.
wenn wir es aber mit Seneca halten ("Furcht ist die Folge der Hoffnung."), verlieren wir die furcht, wenn wir nicht auf die ewige seligkeit hoffen ...
was also ist zu tun ???
es ist schon ein fürchterliches ding mit der furcht ;-)
Psalm 147.11
also will er doch ganz offensichtlich fürchterlich sein.
wenn wir es aber mit Seneca halten ("Furcht ist die Folge der Hoffnung."), verlieren wir die furcht, wenn wir nicht auf die ewige seligkeit hoffen ...
was also ist zu tun ???
es ist schon ein fürchterliches ding mit der furcht ;-)
Lo - 12. Jan, 22:34
Konfession?
Römisch-sadistisch.
Römisch-sadistisch.
pathologe - 13. Jan, 08:01
Es
gibt ja im Osten auch noch römisch-oropax. Die hören nichts Furchtbares.
Bubi40 - 13. Jan, 09:22
vielleicht sollte man den "oropaxen" beitreten, wenn man dann nichts furchtbares mehr hört ... nur hätte ich dann die furcht, neben dem "nichts furchtbaren" auch alles andere nicht mehr zu hören ... naja, in einigen fällen wäre das sicher begrüßenswert ... aber um die musik wäre es schade ... ;-)
Britt M. - 13. Jan, 12:54
Eigentlich ziemlich gruselig, wenn man nur das Rechte tut, wenn man sich vorher fürchtet ... Geht´s nicht auch ohne Fürchten?
Glauben wir doch einfach mal an das grundsätzlich Gute im Menschen. Auf Einige zumindest soll das doch zutreffen. Oder?
Glauben wir doch einfach mal an das grundsätzlich Gute im Menschen. Auf Einige zumindest soll das doch zutreffen. Oder?
Bubi40 - 13. Jan, 15:35
liebe britt,
hier das, was mir zuerst bei ihrer frage in den sinn kam ...
Goethe Johann Wolfgang von
Das Göttliche
Edel sei der Mensch,
hilfreich und gut!
Denn das allein
unterscheidet ihn
von allen Wesen,
die wir kennen.
Heil den unbekannten
höhern Wesen,
die wir ahnen!
Ihnen gleiche der Mensch!
Sein Beispiel lehr' uns
jene glauben.
Denn unfühlend
ist die Natur:
Es leuchtet die Sonne
über Bös' und Gute,
und dem Verbrecher
glänzen wie dem Besten
der Mond und die Sterne.
Wind und Ströme,
Donner und Hagel
tauschen ihren Weg
und ergreifen
vorübereilend
einen um den andern.
Auch so das Glück
tappt unter die Menge,
faßt bald des Knaben
lockige Unschuld,
bald auch den kahlen
schuldigen Scheitel.
Nach ewigen, ehrnen,
großen Gesetzen
müssen wir alle
unseres Daseins
Kreise vollenden.
Nur allein der Mensch
vermag das Unmögliche
Er unterscheidet,
wählet und richtet;
er kann dem Augenblick
Dauer verleihen.
Er allein darf
den Guten lohnen,
den Bösen strafen,
heilen und retten,
alles Irrende, Schweifende
nützlich verbinden.
Und wir verehren
die Unsterblichen,
als wären sie Menschen,
täten im großen,
was der Beste im kleinen
tut oder möchte.
Der edle Mensch
sei hilfreich und gut!
Unermüdet schaff' er
das Nützliche, Rechte,
sei uns ein Vorbild
jener geahneten Wesen!
hier das, was mir zuerst bei ihrer frage in den sinn kam ...
Goethe Johann Wolfgang von
Das Göttliche
Edel sei der Mensch,
hilfreich und gut!
Denn das allein
unterscheidet ihn
von allen Wesen,
die wir kennen.
Heil den unbekannten
höhern Wesen,
die wir ahnen!
Ihnen gleiche der Mensch!
Sein Beispiel lehr' uns
jene glauben.
Denn unfühlend
ist die Natur:
Es leuchtet die Sonne
über Bös' und Gute,
und dem Verbrecher
glänzen wie dem Besten
der Mond und die Sterne.
Wind und Ströme,
Donner und Hagel
tauschen ihren Weg
und ergreifen
vorübereilend
einen um den andern.
Auch so das Glück
tappt unter die Menge,
faßt bald des Knaben
lockige Unschuld,
bald auch den kahlen
schuldigen Scheitel.
Nach ewigen, ehrnen,
großen Gesetzen
müssen wir alle
unseres Daseins
Kreise vollenden.
Nur allein der Mensch
vermag das Unmögliche
Er unterscheidet,
wählet und richtet;
er kann dem Augenblick
Dauer verleihen.
Er allein darf
den Guten lohnen,
den Bösen strafen,
heilen und retten,
alles Irrende, Schweifende
nützlich verbinden.
Und wir verehren
die Unsterblichen,
als wären sie Menschen,
täten im großen,
was der Beste im kleinen
tut oder möchte.
Der edle Mensch
sei hilfreich und gut!
Unermüdet schaff' er
das Nützliche, Rechte,
sei uns ein Vorbild
jener geahneten Wesen!
Britt M. - 13. Jan, 16:28
Na also, geht doch auch ohne Strafandrohungen, die nachzulesen sind im Buch der Bücher ...
Jossele - 14. Jan, 14:31
Ich fürcht, ohne Fürchten geht es nicht.
Einsicht ist was Wunderbares, geht aber meißt auch nur wenn man die Folgen des eigenen Tuns bedenkt (und fürchtet).
Der Kathegorische Imperativ, also "Handle stets so dass die Maxime deines Handelns...", besagt ja auch nur, "Scheiße, wenn ich Jenem etwas wegnehme, darf der das doch bei mir auch", also Furcht vor Folgen (weiss ich, ist nicht von Goehte, das war der Königsburger).
Der Mensch ist, seit er von den Bäumen herabgestiegen ist, mehrheitlich kein gutes Wesen.
Goehte war diesbezüglich ein Träumer (bei seiner Farbenlehre auch).
Einsicht ist was Wunderbares, geht aber meißt auch nur wenn man die Folgen des eigenen Tuns bedenkt (und fürchtet).
Der Kathegorische Imperativ, also "Handle stets so dass die Maxime deines Handelns...", besagt ja auch nur, "Scheiße, wenn ich Jenem etwas wegnehme, darf der das doch bei mir auch", also Furcht vor Folgen (weiss ich, ist nicht von Goehte, das war der Königsburger).
Der Mensch ist, seit er von den Bäumen herabgestiegen ist, mehrheitlich kein gutes Wesen.
Goehte war diesbezüglich ein Träumer (bei seiner Farbenlehre auch).
Bubi40 - 15. Jan, 09:54
hallo, bruder maghrebinus ...
deine befürchtung, die furcht betreffend, ist, so fürchte ich, die furchtbare wahrheit.
für mich gilt vornehmlich eine erkenntnis meines philosophischen favoriten Epikur ...
"Man kann nicht ohne Furcht sein, wenn man furchterregend aussieht." ;-)
für mich gilt vornehmlich eine erkenntnis meines philosophischen favoriten Epikur ...
"Man kann nicht ohne Furcht sein, wenn man furchterregend aussieht." ;-)
ist auch im AT nachzulesen ...
"Des Herrn Furcht ist Anfang der Erkenntis. Die Ruchlosen verachten Weisheit und Zucht."
Sprüche 1. 7
es ist ein kinderspiel, weitere texte in der bibel zu finden ...
"und seid untereinander untertan in der Furcht Gottes."
Epheser 5.21
"Wo man leidet in des HERRN Furcht, da ist Reichtum, Ehre und Leben."
Sprüche 22.4
"Dient dem HERRN mit Furcht und freut euch mit Zittern!"
Psalm 2.11
die liste ist beliebig zu erweitern ...
Ich mein wegen dem vielen Fürchten.
weil ... siehe obige bibelsprüche ...
es schadet also nichts, sich vor ihnen zu fürchten ... ganz im gegentum ;-)