20
Mrz
2013

frühlingsanfang 2013 …

der frühling hat grad angefangen
so steht es im kalender
doch ist er scheint`s kaputtgegangen
oder wurde weggefangen
der holde freudenspender

der schnee beherrscht das weite land
wer will den heut besingen
die lust dazu schon lang entschwand
so lasse ich es kurzerhand
und keiner kann mich zwingen

19
Mrz
2013

josefstag ...

alle die sich josef nennen
beppo sepperl oder sepp
pepi josel jupp und josi
josa joschi jossele
pepe josé joe joséph
auch giuseppe josip josif
jussuf joszef und ossip
woll`n wir heute anerkennen
unsre herzen sollen brennen
für die zierde aller männer
und als ein profunder kenner
will ich hier den anfang machen
auch wenn alle and`ren lachen


... ;-))) ...

15
Mrz
2013

die iden des märz ...

was will der winter noch im märz
das ist fürwahr ein schlechter scherz
in märzens iden frost und schnee
vergriffen ist erkältungstee

nur glühwein tee und heißer punsch
ist heute aller menschen wunsch

und statt im freien zu lustwandeln
muss man katarr und rotz behandeln
der winter sollte sich verpissen
auf ihn ist lange schon gesch …

14
Mrz
2013

ich stelle vor ... Christian Ludwig Noack, 1767-1821 ...

1. Der Papst lebt herrlich in der Welt,
es fehlt ihm nie an Ablaßgeld;
er trinkt vom allerbesten Wein:
drum möcht ich auch der Papst wohl sein.

2. Doch nein, er ist ein armer Wicht,
ein holdes Mädchen küßt ihn nicht;
er schläft in seinem Bett allein:
drum möchte ich der Papst nicht sein.

3. Der Sultan lebt in Saus und Braus,
er wohnt in einem Freudenhaus
voll wunderschönen Mägdelein:
drum möcht ich wohl der Sultan sein.

4. Doch nein, er ist ein armer Mann,
denn folgt er seinem Alkoran,
so trinkt er keinen Tropfen Wein:
drum möcht ich auch nicht Sultan sein.

5. Geteilt veracht ich beider Glück
und kehr in meinen Stand zurück;
doch das geh ich mit Freuden ein:
halb Sultan und halb Papst zu sein.

6. Drum Mädchen, gib mir einen Kuß,
denn jetzt bin ich dein Sultanus!
Ihr trauten Brüder, schenket ein,
damit ich auch der Papst kann sein!

12
Mrz
2013

ein stumpfsinn im märz ...

tiefer schnee und frost im märz
gräm dich nicht mein liebes herz
heiz` mit holz und kohlen
das sei dir empfohlen

kohlendioxid in massen
sei ins himmelszelt entlassen
das ozonloch auszuweiten
wärme braucht`s in diesen breiten

wer den platz sich leisten kann
schaff`sich massig rindvieh an
denn mit seinen magenwinden
wird noch mehr ozon verschwinden

schießt die grünen in den himmel
die mit ihrem üblen fimmel
noch die menschheit wird erfrieren
und das leben ausradieren

nur mit erbsen kohl und bohnen
denen winde innewohnen
nähret den geblähten bauch
denn das nutzt dem klima auch

wenn`s auch stinken wird auf erden
es kann doch nur besser werden
viele menschen sind erfroren
durch mief ging niemand je verloren

10
Mrz
2013

Joseph von Eichendorff, zum 225. geburtstag ...

heute darf - nein muss - ich wieder einmal eines meiner eichendorff liebsten steckenpferde reiten. dem wunderbaren dichter oberschlesiens meine referenz erweisen, und ihm ein angemessenes ständchen dedizieren. mich unterstützen dabei zwei phänomenale könner des vergangenen jahrhunderts. Dame Kiri Te Kanawa und Sir Georg Solti, der das BBC Philharmonic Orchestra, ein klangkörper von hohen graden, leitet. wenn dazu noch die musik des von mir hochverehrten Richard Strauss und ein text des jubilars sich gesellt ... herz, was willst du mehr ... hier, glaube ich, haben wir wieder eine echte sternstunde der musik ...

Die vier letzten Lieder

"Im Abendrot"

Text Joseph von Eichendorff
Musik Richard Strauss
Dame Kiri Te Kanawa Sopran
BBC Philharmonic Orchestra
Dirigent Sir Georg Solti



Wir sind durch Not und Freude
Gegangen Hand in Hand:
Vom Wandern ruhen wir beide
Nun überm stillen Land.

Rings sich die Täler neigen,
Es dunkelt schon die Luft,
Zwei Lerchen nur noch steigen
Nachträumend in den Duft.

Tritt her und laß sie schwirren,
Bald ist es Schlafenszeit,
Daß wir uns nicht verirren
In dieser Einsamkeit.

O weiter, stiller Friede!
So tief im Abendrot,
Wie sind wir wandermüde -
Ist dies etwa der Tod?

wen es mehr nach einem "ohrwurm" verlangt ...
bitte sehr ...
"Mondnacht"
Dietrich Fischer-Dieskau, bariton (1974)
Wolfgang Sawallisch, piano
Text: Joseph von Eichendorff
Musik Robert Schumann

8
Mrz
2013

unseren lieben frauen gewidmet, in deren mitte wir so gern weilen ...

weltfrauentag ihr lieben leute
den haben wir zu feiern heute
das tun wir gern unübertrieben
weil alle doch die frauen lieben

ach so …

die frauen selber lieben sich
ganz klar ist das doch eigentlich
es liebt sie auch ein jeder mann
und das mit macht solang er kann

ach so ...

und kann er einstmals nicht mehr lieben
sind keine kräfte ihm geblieben
dann liebt er sie platonisch halt
denn dazu ist er nie zu alt

ach so ...

ihr lieben frauen nah und fern
wir feiern euch heut` furchtbar gern
die besten wünsche sein entboten
bei einem temperierten roten

rotwein21

7
Mrz
2013

das sollte endlich mal gesagt werden ...

Spüche 3

13 Wohl dem Menschen, der Weisheit findet, und dem Menschen, der Verstand bekommt!
14 Denn es ist besser, sie zu erwerben, als Silber; denn ihr Ertrag ist besser als Gold

anstatt der weisheit nachzujagen
und schlaue bücher zu befragen
liest du allhier den größten mist
der überhaupt zu finden ist
narr2
streu` asche auf dein wirres haupt
das end` ist näher als man glaubt
denn wer bei narren weisheit sucht
ist schon zur höllenqual verflucht
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pjerunje ...

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