soeben vollendet ...
die verworrene geschichte eines langhaarigen rabauken
oder
von der macht schöner frauen
buch der richter kap. 13 - 16
wenn engel auf die erde schweben
um zu verkünden neues leben
bei kinderlosen ehepaaren
sollt man mit skepsis niemals sparen
so wohnte einst ein mann in zora
benamst war er ganz schlicht manoah
der mühte sich mit seinem weib
zu schwängern ihren schönen leib
doch fruchtlos blieb das unterfangen
bis dann der engel kam gegangen
der sprach zum weib unter vier augen
ganz sicher kannst du es nicht glauben
doch schwanger bist du nun fast schon
du wirst gebären einen sohn
der ein geweihter ist des herrn
erlöser israels das ist er
vom joch der garstigen philister ***
du aber sollst um´s zu gewähren
dich nur von biokost ernähren
nicht quarzen und dich nicht besaufen
und alles im reformhaus kaufen
und nie darum muss ich dich bitten
sein deinem sohn die haar´geschnitten
er ließ das weib verduzt zurück
doch strahlt sie innerlich vor glück
manoah ganz ohne verdacht
hat schnell ein feuer angemacht
als er erschöpft nach hause kam
war seinem weib mitnichten gram
und hat geopfert eine ziege
auf dass er bald das söhnlein kriege
und pünktlich war der sohn geboren
das haar wurd´niemals ihm geschoren
ihr ahnt nun seinen namen schon
ganz recht man nannte ihn simson
er wuchs die haare wuchsen auch
er nahm ein weib so wie es brauch
sie war vom stamme der philister
der anfang vom skandalregister
der schwiegervater diese sau
entzog herrn simson seine frau
das hat den simson sehr verdrossen
und hat sofort die rach´beschlossen
dreihundert füchse simson fing
ihn fackeln an die schwänze bind´t
und treibt sie in philisters felder
es gab noch keine feuermelder
und nicht einmal einen hydranten
sodass die felder all verbrannten
philister tobten ungeheuer
verbrannten simsons leut´mit feuer
der wiederum erschlug die täter
und drauf ein kleines bisschen später
dreitausend mann den simson banden
der aber ist prompt aufgestanden
und hat die dicken strick´zerrissen
die krieger fanden das beschissen
doch blieb ihn´dafür wenig zeit
mit heftiger geschwindigkeit
hat simson alle mann erschlagen
wie uns die alten schriften sagen
nach dieser wahren heldentat
ein beischlaf er verdient sich hat
drum sucht er sich ne feile dirne
auf dass er klar wird in der birne
davon bekam der feind schnell wind
und lauerte ihm auf geschwind
er aber hat ihn überwunden
und verlustiert sich ein paar stunden
dann trug er stadttor samt der pfosten
auf einen hohen berg im osten
das schicksal nahm nun seinen lauf
herr simson war stets obenauf
bis er dalila hat getroffen
mit grazie unübertroffen
und hat verliebt sich knall und fall
wie das wohl vorkommt überall
nun bahnt sich an die katastrophe
vernimm es in der nächsten strophe
zu jeder schandtat war bereit
als mitglied der staatssicherheit
dalila diese falsche metze
dass sie das rätsel wohl verpetze
das simson seine stärke gab
um ihn zu bringen früh ins grab
und männer wissen es genau
wenn etwas will die schöne frau
muss erst geboren sein der mann
der ihr dann widerstehen kann
so kam es dann wie´s kommen musste
als sie von seinen haaren wusste
hat sie beim schlafen ihn geschoren
und er war schwach wie neu geboren
die wilde horde der philister
die zogen alle schandregister
sie stachen ihm die augen aus
die szene brüllte laut applaus
man warf ihn ins gefängnis dann
und fast vergessen war der mann
bei einem großen opferfest
holt simson man aus dem arrest
er sollte sich zum affen machen
denn die philister wollten lachen
doch hatten sie bald nichts zu flachsen
die haare waren nachgewachsen
herrn simson in der langen zeit
er war zum schlusshurra bereit
in einem kraftakt ohne gleichen
macht er viel tausend mann zu leichen
das fundament der vielen ränge
drauf saß das volk in dichter menge
hat er zum einsturz just gebracht
es war das ende seiner macht
er war begraben unterm schutt
doch die philister war´n kaputt
wie einst der engel prophezeite ***
und so das eig´ne volk befreite
moral
man sollte nie die nase rümpfen
noch weniger sollt´man beschimpfen
die männer mit den langen haaren
will man nicht ihre kraft erfahren
oder
von der macht schöner frauen
buch der richter kap. 13 - 16
wenn engel auf die erde schweben
um zu verkünden neues leben
bei kinderlosen ehepaaren
sollt man mit skepsis niemals sparen
so wohnte einst ein mann in zora
benamst war er ganz schlicht manoah
der mühte sich mit seinem weib
zu schwängern ihren schönen leib
doch fruchtlos blieb das unterfangen
bis dann der engel kam gegangen
der sprach zum weib unter vier augen
ganz sicher kannst du es nicht glauben
doch schwanger bist du nun fast schon
du wirst gebären einen sohn
der ein geweihter ist des herrn
erlöser israels das ist er
vom joch der garstigen philister ***
du aber sollst um´s zu gewähren
dich nur von biokost ernähren
nicht quarzen und dich nicht besaufen
und alles im reformhaus kaufen
und nie darum muss ich dich bitten
sein deinem sohn die haar´geschnitten
er ließ das weib verduzt zurück
doch strahlt sie innerlich vor glück
manoah ganz ohne verdacht
hat schnell ein feuer angemacht
als er erschöpft nach hause kam
war seinem weib mitnichten gram
und hat geopfert eine ziege
auf dass er bald das söhnlein kriege
und pünktlich war der sohn geboren
das haar wurd´niemals ihm geschoren
ihr ahnt nun seinen namen schon
ganz recht man nannte ihn simson
er wuchs die haare wuchsen auch
er nahm ein weib so wie es brauch
sie war vom stamme der philister
der anfang vom skandalregister
der schwiegervater diese sau
entzog herrn simson seine frau
das hat den simson sehr verdrossen
und hat sofort die rach´beschlossen
dreihundert füchse simson fing
ihn fackeln an die schwänze bind´t
und treibt sie in philisters felder
es gab noch keine feuermelder
und nicht einmal einen hydranten
sodass die felder all verbrannten
philister tobten ungeheuer
verbrannten simsons leut´mit feuer
der wiederum erschlug die täter
und drauf ein kleines bisschen später
dreitausend mann den simson banden
der aber ist prompt aufgestanden
und hat die dicken strick´zerrissen
die krieger fanden das beschissen
doch blieb ihn´dafür wenig zeit
mit heftiger geschwindigkeit
hat simson alle mann erschlagen
wie uns die alten schriften sagen
nach dieser wahren heldentat
ein beischlaf er verdient sich hat
drum sucht er sich ne feile dirne
auf dass er klar wird in der birne
davon bekam der feind schnell wind
und lauerte ihm auf geschwind
er aber hat ihn überwunden
und verlustiert sich ein paar stunden
dann trug er stadttor samt der pfosten
auf einen hohen berg im osten
das schicksal nahm nun seinen lauf
herr simson war stets obenauf
bis er dalila hat getroffen
mit grazie unübertroffen
und hat verliebt sich knall und fall
wie das wohl vorkommt überall
nun bahnt sich an die katastrophe
vernimm es in der nächsten strophe
zu jeder schandtat war bereit
als mitglied der staatssicherheit
dalila diese falsche metze
dass sie das rätsel wohl verpetze
das simson seine stärke gab
um ihn zu bringen früh ins grab
und männer wissen es genau
wenn etwas will die schöne frau
muss erst geboren sein der mann
der ihr dann widerstehen kann
so kam es dann wie´s kommen musste
als sie von seinen haaren wusste
hat sie beim schlafen ihn geschoren
und er war schwach wie neu geboren
die wilde horde der philister
die zogen alle schandregister
sie stachen ihm die augen aus
die szene brüllte laut applaus
man warf ihn ins gefängnis dann
und fast vergessen war der mann
bei einem großen opferfest
holt simson man aus dem arrest
er sollte sich zum affen machen
denn die philister wollten lachen
doch hatten sie bald nichts zu flachsen
die haare waren nachgewachsen
herrn simson in der langen zeit
er war zum schlusshurra bereit
in einem kraftakt ohne gleichen
macht er viel tausend mann zu leichen
das fundament der vielen ränge
drauf saß das volk in dichter menge
hat er zum einsturz just gebracht
es war das ende seiner macht
er war begraben unterm schutt
doch die philister war´n kaputt
wie einst der engel prophezeite ***
und so das eig´ne volk befreite
moral
man sollte nie die nase rümpfen
noch weniger sollt´man beschimpfen
die männer mit den langen haaren
will man nicht ihre kraft erfahren
Bubi40 - 4. Feb, 14:37